REFACONSULT SitemapImpressumDatenschutz
REFACONSULT


Tariflohngestaltung


Projektbeschreibung

 

In einem Unternehmen des Spezialmaschinenbaus (deutscher Traditionshersteller, Weltmarktführer) sollten innerhalb geltender Tarifverträge leistungsgerechte Entlohnungsgrundlagen für die Endmontage geschaffen werden. Eine ganz besondere Herausforderung war die Vielzahl geltender Betriebsvereinbarungen, mit denen unter anderem auch die Leistungsentlohnung geregelt worden war. Es galt, ca. 20 Jahre Tarifhistorie als „Restriktion“ zu akzeptieren, ohne den Willen zur Tarifkonformität einerseits, die marktinduzierten Rationalisierungsziele andererseits, aufzugeben. Die Beziehungen zwischen Arbeitgeber und den organisierten Mitarbeitervertretern waren belastet, unter anderem durch eine Vielzahl von Einigungsstellenverfahren und zwei kürzlich erfolgten Entlassungswellen.

 

Projektdurchführung

 

Mit den Segmentleitern, unterstützt durch die zentrale Personalabteilung und den zuständigen Bereichspersonalleitern, wurde zu Beginn des Projektes der Aufbau einer neuen Prämienentlohnung diskutiert. Im Anschluss daran wurden Vorstellungen dem Betriebsrat präsentiert und es wurde eine Arbeitsgruppe installiert, die das Projekt begleiten sollte. Die Basis der neuen Prämienentlohnung sollten messbare Produktionsfortschritte sein. Nicht länger gewollt war eine Überprüfung von Vorgabezeiten, welche in den Arbeitsplänen hinterlegt waren und ursprünglich mittels REFA und teilweise mittels MTM ermittelt worden sind. Für diese Vorgehensweise musste beim Betriebsrat intensiv um Vertrauen geworben werden. Die Produktionsfortschritte sollten auf der Basis von Gruppenleistungen gemessen werden, nicht länger als Einzelakkorde. Diese Entscheidung wurde gestützt auf langjährige Erfahrung bezüglich der vielfältigen Abhängigkeiten von der Vorfertigung und bereits installierten BDE (MDE Terminals).

 

Ergebnisse

 

Es wurde in einem ersten Schritt die Bereitschaft der Mitarbeiter erreicht, die Vielzahl alter Leistungslohnregelungen (eingefrorener Einzelakkord, „produktiver Zeitlohn“, Zeitlohn) als revisionsbedürftig zu erkennen und einer Neuordnung grundsätzlich zuzustimmen. Zum Zweiten wurde die Bereitschaft per Betriebsvereinbarung dokumentiert, zukünftige Fortschritte in der Produktivität zum Kriterium zu machen und damit vertraute Besitzstände zum Teil in Frage zu stellen. Zudem wurde der Weg geebnet, die starren Regelungen des Einzelakkords abzulösen durch zeitgemäße Formen der Prämienentlohnung. Im ersten und zweiten Projektabschnitt konnte die Vereinbarung von Gainsharing als Zukunftssicherungsinstrument für die Prämie noch nicht erreicht werden. Die dritte Projektphase ist bereits vereinbart, um die Erfolge auf weitere Standorte zu übertragen und Gainsharing zu vereinbaren.

Das neue REFACONSULT Führungskonzept . Termine 2012 folgen!

Durch unsere Kooperation mit der Dr. Woelky Organisationsentwicklung haben wir unsere Kernkompetenz zum Thema Führung erweitert und bieten einen Workshop an, der Führungskräften aktuelle und geprüfte Instrumente sowie Methoden zur Mitarbeiterführung,...

mehr...