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Instandhaltung Ausgangsproblematik
Während die REFA-Methoden in der Fertigung und Montage die Produktivität anerkanntermaßen erfolgreich steigern, galt das Instandhalten von großen Industrieanlagen bisher als der natürliche Feind aller Zeitwirtschaftler. Die für alle Eventualitäten nötigen 10.000 detaillierten Zeiterfassungen sind schlicht viel zu aufwendig und damit unbezahlbar. Dennoch hat REFACONSULT Methoden entwickelt, um auch wesentliche Teile der Instandhaltung im Prämienlohn zu führen. Das sich selbst regulierende System reizt die Gruppen zu effizienterem Arbeiten, sichert Beschäftigung und stabilisiert die Personalkosten. Die Instandhaltung großer Industrieanlagen gilt seit jeher als kaum planbar und damit galt auch eine leistungsbezogene Bezahlung als nicht umsetzbar. Denn niemand kann vorhersagen, wie lange es dauert, einen Schaden zu entdecken. Jede Panne ist einzigartig komplex und benötigt ihre eigenen Reparaturen. Dazu herrschen jedes Mal andere Bedingungen vom Wetter bis hin zur Tageszeit. Zugleich ist die Instandhaltung regelmäßig ein wichtiger Kostenblock für anlagenintensive Produktionsbetriebe. Nach unserer Erkenntnis schlummern sehr große Produktivitätsreserven in dem Aufwand, die technischen Anlagen in den Werken am Laufen zu halten.
Lösungsansätze
Optimierungen in der Instandhaltung wirken in zwei Richtungen: zum einen die Personalkosten für die Mitarbeiter in der Instandhaltung und zum anderen die durch Produktionsunterbrechungen verursachten Kosten. Nicht selten sind Hunderte von Mitarbeitern mit der Aufrechterhaltung einer reibungslosen Produktion beschäftigt. Was sich leisten lässt: In der vorhandenen IT-Struktur eine Bibliothek von Zeitbausteinen aufzubauen, in denen hinterlegt ist, wie viel Zeit bestimmte Arbeitsplanpositionen benötigen, je nach Einflußgrößen wie Erschwernisse, Umgebungstemperatur, Zugänglichkeit etc. Mit diesen Erfahrungswerten können die Meister und Arbeitsvorbereiter die voraussichtlich benötigte Zeit zumindest abschätzen - was dazu führt, dass die Mitarbeiter, um einen Prämienlohn zu bekommen, versuchen werden, diese Zeit zu unterbieten; dass die Meister, um ihre Zielvorgabe zu erreichen, effizienter planen werden und dass das Unternehmen seine Instandhaltungskosten senkt, weil es seine Leute besser einsetzt.
Gainsharing
Viele Prämiensysteme laufen sich nach einigen Jahren tot, wenn nicht von Beginn an Vorkehrungen getroffen werden, wie zukünftige Produktivitätszuwächse angerechnet werden: sie werden schnell als Besitzstand hingenommen und haben ihre Anreizfunktion eingebüßt. ,,Gainsharing“ soll diesem Effekt des Verschleißens vorbeugen: Nach einer vorab vereinbarten Formel werden bei Überschreiten bestimmter Schwellenwerte die Produktivitätskennziffern angepasst. |
BEGLEITENDES COACHING in Projekten und Prozessen
Sie sind für die Durchführung von Projekten und/oder der Optimierung von Prozessen verantwortlich? Sie sehen Potenziale und suchen professionelle Unterstützung? Lesen Sie hier mehr über die Kernkompetenz der REFACONSULT GmbH, mit der wir Sie effizien... mehr...Für eine ausführliche Beschreibung eines Instandhaltungsprojektes siehe den Praxisbericht zur Einführung eines Prämienlohnsystems bei K+S KALI GmbH Werk Werra.
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