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Behältersysteme


Projektbeschreibung

 

In einem Unternehmen des Spezialmaschinenbaus (deutscher Traditionshersteller, Weltmarktführer) sollte eine Analyse aller Behältersysteme durchgeführt werden. Die Fragestellungen, die daraus abgeleitet wurden:

  • Welches Material wird wo (Station) eingesetzt?
  • In welchem Behälter wird angeliefert?
  • Inhalt des Behälters?
  • Wo findet der Behälter weitere Verwendung?
  • Was ist der optimale Behälter über alle Prozesse hinweg?
  • Wie hoch ist der Umlaufbestand pro Behälter?
  • Wer betreibt die Leergutverwaltung?

 

 

Projektdurchführung

 

Die Analyse sollte folgende Ziele ermöglichen:

  • Vereinfachung der logistischen Abläufe
  • Reduzierung der Lagerflächen
  • Optimierung der Lager- und Transportfähigkeit (Stapelbarkeit und Entnahme)
  • Grundlage für die Einführung von KANBAN/SAP (Def. Behältnisse und Füllmengen).

Die vorgefundene Datenbasis (lt. Unternehmen befanden sich 109 verschiedene Behälter im Einsatz) erforderte nachstehende Maßnahmen zur Zielerreichung des Projektes:

  • Aufnahme der Behälter
  • Analyse der aufgenommenen Behälter
  • Kategorisierung der aufgenommenen Behälter in drei Kategorien
  • Auswahl der Standardbehälter
  • Abgleich mit SAP-Verantwortlichen und Betroffenen
  • Dokumentation der Standardbehälter
  • Dokumentation der Standardtransportmittel und Hilfsmittel als Vorschlag
  • Lagerbehälter – Grobinventur

Die Aufnahme durch die REFACONSULT ergab insgesamt eine Anzahl an 356 verschiedenen Behältervarianten. Diese wurden den drei Hauptkategorien Hilfsbehälter mit 19 Varianten, Transportbehälter mit 172 Varianten und Lagerbehälter mit 165 Varianten zugeordnet.

 

 

Ergebnisse

 

Die Inventur ergab, dass über 30.000 Behälter in der Firma im Umlauf waren. Die Ergebnisse der Optimierung der Behältersysteme ergab, dass die Variantenanzahl der Behälter von 356 auf 80 reduziert werden konnte, das entspricht einer Reduzierung um 77,5%. Die Lagerbehälter wurden sogar von 165 auf 11 reduziert, das entspricht einer Verschlankung von 93,3%. Die Umstellung auf standardisierte Behälter wurde in 5 Stufen eingeteilt. Die ersten beiden Stufen lagen im unteren fünfstelligen Euro-Bereich und waren in weniger als 2 Monaten amortisiert. Durch die Maßnahmen der REFACONSULT konnte eine Bestandsoptimierung der Standardbehälter, Reduzierung der Kapitalbindung und eine Vereinfachung bei Inventuraufnahmen erzielt werden.

Ohne eine Standardisierung ist eine ganzheitliche Optimierung der logistischen Prozesse nicht möglich.

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